Unser Team 2026
Alle Mitglieder der Dörschell-Liste in alphabetischer Sortierung
Michael Baum
- Düsseldorf
- Dr. Ganteführer, Marquardt & Partner mbB
- baum@gamapa.de
Diplom-Betriebswirt (FH) WP/StB
Michael Baum
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Sustainability Auditor (IDW)
„Ich bin seit über 20 Jahren in der Wirtschaftsprüfung und der Beratung mittelständischer Unternehmen tätig.
Meinen Berufseinstieg habe ich mit einer Ausbildung zum Steuerfachangestellten begonnen und dabei bereits frühzeitig Einblicke in die unterschiedlichsten Unternehmensgrößen bekommen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft in Dortmund startete ich in der Mittelstandsberatung von Arthur Andersen/EY in Düsseldorf. Es folgten verschiedene Stationen bei EY, darunter ein zweijähriger Auslandsaufenthalt beim German Business Network in Boston, USA. Anschließend bin ich bei Dr. Ganteführer, Marquardt & Partner (GAMAPA) in Düsseldorf eingestiegen.
Wir sind eine mittelständische Kanzlei und betreuen mittelständische Unternehmen, Konzerngruppen und Unternehmerfamilien aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Kommunen und kommunale Unternehmen. Neben meiner Tätigkeit als Partner der Gesellschaft bin ich Geschäftsführer von HLB Deutschland, dem deutschen Verbund innerhalb des internationalen Netzwerks HLB International, in dem wir Mitglied sind.
Seit September 2022 gehöre ich dem Beirat der Wirtschaftsprüferkammer an und engagiere mich zudem im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Nachhaltigkeit. In dieser Zeit habe ich die verschiedenen Institutionen der Wirtschaftsprüferkammer kennen und schätzen gelernt. Wir können stolz darauf sein, dass wir zur Unterstützung unserer Tätigkeit eine Selbstverwaltungskörperschaft als Vertretung aller Mitglieder haben. Angesichts der zahlreichen Herausforderungen ist es umso wichtiger, dass wir die Interessen unseres Berufsstandes gemeinsam vertreten. Besonders für uns als mittelständische Kanzlei ist eine starke Berufsvertretung von großer Bedeutung.
Die Anforderungen an Abschlussprüfungen steigen, gleichzeitig verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unsere Arbeitsweise grundlegend. Zugleich erleben wir, wie herausfordernd es geworden ist, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und langfristig im Beruf zu halten. Diese Themen hängen eng zusammen: Ein attraktiver Berufsstand braucht moderne Arbeitsweisen, verlässliche Rahmenbedingungen und Perspektiven für unterschiedliche Lebensentwürfe.
Als Wirtschaftsprüfer mit Erfahrung in unterschiedlichen Strukturen – von größeren Einheiten bis zum Mittelstand – kenne ich die praktischen Herausforderungen ebenso wie die regulatorischen Anforderungen. Diese Perspektive möchte ich in die Arbeit des Beirats einbringen und weiterhin dazu beitragen, dass eine praxisnahe Regulierung den Rahmen unserer Berufsausübung prägt.
Mir ist es wichtig, den Berufsstand aktiv zu gestalten, statt nur auf Veränderungen zu reagieren. Dafür möchte ich mich auch in der nächsten Legislaturperiode im Beirat einsetzen.“
Ute Börner
- Dortmund
- Breidenbach und Partner PartG mbB
- u.boerner@breidenbach-wp.de
Dipl.-Kffr.
Ute Börner
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Seit 35 Jahren im Prüferberuf, seit 30 Jahren als Wirtschaftsprüferin: weil es einer der schönsten Berufe ist. Ich kam eher zufällig zur Wirtschaftsprüfung – 1984 mit BWL-Abschluss waren die Stellen rar –, aber ich kam, um zu bleiben. Nach ersten Jahren bei (heute) EY war ich mit einem Kollegen in einer kleineren, mehr steuerlich geprägten Kanzlei selbstständig, bevor ich 2001 zu einer größeren mittelständischen MDP Kanzlei in Dortmund/Wuppertal kam. Hier bin ich seit 25 Jahren tätig, seit 2008 als (einzige) Partnerin und Standortleiterin in Dortmund.
Mein Haupttätigkeitsgebiet ist Abschlussprüfung und prüfungsnahe Beratung mit Schwerpunkt in der Kommunalwirtschaft/Public Sector.
Mein eher zufälliger Weg in die Wirtschaftsprüfung lässt mich vielleicht besonders kritisch auf den eigenen Berufsstand blicken: Muss es immer mehr Regulierung geben? Immer mehr Auflagen? Wie soll man das alles noch bewältigen und wie motiviert man noch Nachwuchs für ein solch anspruchsvolles Berufsbild mit langem und herausforderndem Werdegang? Ist unsere Kammer zu träge und zu angestaubt und geht das nicht besser und schneller?
Vorweg: ich bin der festen Überzeugung, dass die berufsständische Selbstverwaltung/ Berufsaufsicht durch die WPK ein hohes Gut ist (gerade in heutigen Zeiten). Eine ministeriale Berufsaufsicht kann dazu keine Alternative sein.
Daher möchte ich mich dafür einsetzen, die WPK zu erhalten, aber auch daran mitwirken, sie modern fortzuentwickeln und sie kritisch, aber konstruktiv zu hinterfragen.
Themen, die mich besonders umtreiben, sind
- die Entwicklung der KI in der Wirtschaftsprüfung und
- die Attraktivierung unseres Berufsbildes für junge Menschen, insbesondere für Frauen.
KI-Systeme haben längst auch bei uns im Mittelstand Einzug gehalten, aber wir spüren vermehrt, dass die Erwartungen und Anforderungen der Mandanten in Bezug auf KI-Nutzung in der Prüfung eine Schere zwischen Big4/Next10 und Mittelstand erzeugt. Die Frage, wie sich der Wirtschaftsprüfermarkt vor diesem Hintergrund auch in Bezug auf PE-Einstiege entwickelt, hängt auch mit den Kosten von KI-Entwicklung zusammen. Hier möchte ich mich dafür engagieren, dass uns als Mittelstand der Markt nicht davonläuft.
Aus eigener Erfahrung kenne ich den Spagat zwischen Familie/Kind/Kanzlei. Ich bin überzeugt, dass mehr weibliche Führungskräfte in unserem Berufsstand diesem besonders guttun.
Daher freue ich mich über jede Stimme und würde meinen kritischen Blick im Beirat der WPK gern für uns alle einsetzen. Für einen dauerhaft selbstständigen, vielfältigen und unglaublich abwechslungsreichen Beruf – eben den schönsten Beruf.“
Sebastian Brandt
- Hannover
- b.proved Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- brandt@b-proved.de
Sebastian Brandt
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Ich bin seit mehr als 20 Jahren in der Wirtschaftsprüfung und seit über 25 Jahren als Steuerberater tätig. Als Gesellschafter-Geschäftsführer einer kleineren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betreue ich mittelständische Mandate aller Rechtsformen, Größenklassen und aus unterschiedlichen Branchen.
Seit 2015 bin ich auch Vorsitzer der IDW-Landesgruppe Niedersachsen und Mitglied des Verwaltungsrats vom IDW.
Unser Berufsstand muss sich stetig fortentwickeln und an Veränderungen anpassen.
Ich möchte, dass die Belange kleiner und mittlerer Wirtschaftsprüfungspraxen in der Kammer weiterhin angemessen berücksichtigt werden. Darum kandidiere ich für den Beirat der WPK.“
Karl-Heinz Brosent
- Düsseldorf
- MGI Greis & Brosent GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- k.brosent@greis-brosent.de
Karl-Heinz Brosent
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Als ehemaliger Partner der Greis & Brosent GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf und seit Anfang 2025 als Of Counsel bin ich seit vielen Jahren als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig. Ich bin in Ostwestfalen geboren und aufgewachsen, lebe aber seit 1989 im Rheinland und habe in Düsseldorf meine Heimat gefunden.
Ich beschäftige mich überwiegend mit Abschlussprüfungen und prüfungsnahen Dienstleistungen, wobei ich neben Industrie- und Dienstleistungsunternehmen auch Wertpapier- und Kreditinstitute prüfe und berate. Mir ist Regulatorik – auch außerhalb des Berufsstandes – also nicht unbekannt; und ich kann nicht verhehlen, dass ich mitunter mit der Sinnhaftigkeit bestimmter Regeln hadere.
Vor diesem Hintergrund wünsche ich mir, gerade für mittelständische Gesellschaften ein System der Qualitätskontrolle, das die Organisation der kleineren Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auch weiterhin berücksichtigt.
Nach meiner festen Überzeugung benötigt der Berufsstand Kolleg*innen – auch und gerade aus den kleinen und mittelgroßen Segmenten –, die sich aktiv in der Selbstverwaltung engagieren, um die gemeinsame Zukunft des Berufsstands zu gestalten.
Aus diesem Grund habe ich mich ehrenamtlich viele Jahre im Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. – davon 4 Jahre als stellvertretender und 12 Jahre als Vorsitzer der Landesgruppe NRW – engagiert und war auch bereits in der Vergangenheit für zwei Legislaturperioden als Mitglied im Beirat der WPK tätig. Mit meinem Engagement habe ich immer versucht, mich mit meinen Erfahrungen aus dem (kleinen) Mittelstand aktiv in das berufspolitische Geschehen einzubringen.
Ich setze mich für den offenen Austausch mit Kolleg*innen über alle Segmente des Berufsstandes hinweg ein.
Der Erhalt der Vielfalt unserer beruflichen Tätigkeit in einer Berufsgesellschaft und die Offenheit, voneinander lernen zu wollen – im Übrigen auch unabdingbar für eine erfolgreiche Mitarbeitergewinnung und für die Zusammenarbeit mit unseren jüngeren Berufskolleg*innen – sichern den langfristigen Erfolg unseres Mittelstands in seinem gesamten Spektrum.
Nur wenn wir als Wirtschaftsprüfer*innen miteinander und füreinander eine starke Gemeinschaft bilden, können wir den gesellschaftlichen und berufspolitischen Herausforderungen begegnen.
Die Wahrnehmung unser aller Interessen kann nur in einer starken beruflichen Selbstverwaltung, der Wirtschaftsprüferkammer, gelingen.“
Andrea Bruckner
- Hamburg
- BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- andrea.bruckner@bdo.de
Dipl.oec. (Univ.)
Andrea Bruckner
Steuerberaterin / Wirtschaftsprüferin
„Seit mehr als 35 Jahren arbeite ich in der Wirtschaftsprüfung – und habe in der Zeit die gesamte Bandbreite der beruflichen Tätigkeiten ausgeübt.
Seit 2015 bin ich im Vorstand und seit 2023 Vorstandsvorsitzende von BDO, als erste Frau auf der Position. Und ich bin immer noch sicher: Ich habe mich für den richtigen Beruf entschieden.
Unser Berufsbild ändert sich fortlaufend. Agil bleiben, Neues lernen – das begeistert mich. Daher bin ich im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer, möchte dies auch bleiben. Ich will, dass sich Vielfalt und Veränderung unseres Berufes in der Kammer widerspiegeln.
Für eine moderne und digitale Wirtschaftsprüferkammer!“
Andreas Creutzmann
Andreas Dörschell
- Landau
- Creutzmann & Co. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
- info@creutzmann.de
Andreas Dörschell
Wirtschaftsprüfer/Steuerberater; Dipl.-Kfm.
„Andreas Creutzmann, WP StB Dipl.-Kfm. CVA, ist seit 1992 auf Unternehmensbewertung spezialisiert. Seine berufliche Grundlage erwarb er von 1992 bis 1999 bei einer internationalen Big-Four-Gesellschaft, wo er neben der Abschlussprüfung von Großunternehmen seinen Schwerpunkt in der Unternehmensbewertung entwickelte. Berufliche Unabhängigkeit und Eigenverantwortung waren für ihn von Beginn an zentrale Werte – Grundlage für die Entscheidung, 1999 mit der IVA VALUATION & ADVISORY AG die erste auf Bewertung spezialisierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Deutschland aufzubauen. Als gerichtlich bestellter Sachverständiger genießt er das Vertrauen der Vorsitzenden Richter an führenden deutschen Landgerichten. Die amerikanische NACVA zählt ihn zu den „Pioneers of the Profession“ – den weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten der Bewertungsprofession.
Er hat nicht nur einen Beruf ausgeübt, sondern eine Profession aktiv mitgestaltet: Als Vorstandsvorsitzender gründete er 2005 die EACVA e. V., heute Europas größten Berufsverband für Unternehmensbewerter mit über 1.300 Mitgliedern in mehr als 30 Ländern. Als geschäftsführender Gesellschafter leitet er zudem die Creutzmann & Co. GmbH WPG/StBG (Landau) sowie die FAOTA – Family Office Tax Advisory GmbH Steuerberatung. Der Aufbau dieser Unternehmen aus eigener Kraft prägt seinen Blick auf das, was den Berufsstand wirklich bewegt.
Als Referent und Autor spricht er seit Jahrzehnten national und international. Sein Buch „Soft Skills for the Professional Services Industry“ (Wiley, 2022) erschien als Hardcover, Audiobook und E-Book für ein weltweites Fachpublikum. Vorträge zu diesem Thema hat er auch bei der Wirtschaftsprüferkammer gehalten. Er ist Lehrbeauftragter an Hochschulen seit 2001 und amtiert als Landespräsident der WPK für Rheinland-Pfalz.
Für den WPK-Beirat bringt er drei Überzeugungen mit:
Erstens: Nur wer das Fach wirklich beherrscht, kann KI-Output beurteilen und Mandanten sicher beraten. Der Berufsstand muss klar benennen, was genuines Expertenurteil ist – und was KI übernehmen kann.
Zweitens: Soft Skills werden im KI-Zeitalter nicht unwichtiger, sondern entscheidender. Kommunikation, Urteilsvermögen und professionelle Haltung sind die Felder, auf denen Wirtschaftsprüfer ihren Mehrwert dauerhaft beweisen.
Drittens: Qualifikation und internationale Vernetzung stärken den Berufsstand. Wer Expertise zertifiziert und weltweit verankert, schützt das Fach vor Bedeutungsverlust.“
Andreas Dörschell
Andreas Dörschell
- Düsseldorf
- FALK GmbH & Co KG WPG StBG
- andreas.doerschell@falk-co.de
Andreas Dörschell
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und bin ein Kind des Ruhrgebiets. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum war ich beruflich in Düsseldorf, Essen, Krefeld und Mannheim tätig.
Nach dem Berufseinstieg bei WEDIT (heute Deloitte) war ich sechs Jahre Fachreferent beim IDW für Unternehmensbewertung und Rechnungslegung. Nach vier Jahren bei PwC habe ich 2005 mit zwei Kollegen die Independent Valuation & Consulting AG WPG gegründet und war dort bis 2013 Vorstand. Anschließend bis Juni 2017 war ich Vorstand der Treuhand Niederrhein. Heute bin ich Geschäftsführer bei FALK in Mannheim, wo ich neben dem Prüfungsgeschäft externe Qualitätskontrollen durchführe und die betriebswirtschaftliche Beratung verantworte.
Seit September 2014 bin ich Vorstand und seit September 2022 Präsident der WPK.
Ich bin stolz auf das, was wir im Vorstand erreicht haben: Wir haben das Vertrauen von Politik und Öffentlichkeit in unseren Berufsstand wiederhergestellt. Den Kurs des Vorstands 2018–2022 haben wir fortgeführt: Durch die Modularisierung des WP-Examens ist das Interesse deutlich gestiegen, wir haben das ganzheitliche Berufsbild gestärkt und Orientierung zu KI, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gegeben. Die verhältnismäßige Qualitätskontrolle für kleine und mittlere Praxen haben wir mit der Kommission für Qualitätskontrolle umgesetzt. Wir haben „geliefert“, was in der Pipeline war.
Doch wir sind noch nicht am Ziel. Die WPO-Novelle, an der der Vorstand seit über sechs Jahren arbeitet, ist auf den Weg gebracht; jetzt erwarten wir die sachgerechte Umsetzung. Das Berufsbild gilt es für den Nachwuchs attraktiv zu gestalten und einen belastbaren berufsrechtlichen Rahmen für den KI-Einsatz zu schaffen. Beim WP-Examen ist die Modularisierung ein erster Schritt, das E-Examen ist angeschoben; weitere Schritte – etwa die erweiterte Anrechnung von Studienleistungen – müssen folgen. Zudem gilt es, Regulierungen und Angriffe auf unsere Selbstverwaltung abzuwehren und Bürokratie abzubauen.
In meinen Jahren für die WPK habe ich gelernt: Wir sind die Selbstverwaltungskörperschaft aller Mitglieder. Gemeinsam sind wir stark – Politik und Gesellschaft hören uns besser, wenn wir mit einer Stimme sprechen. Dafür müssen wir in den Kammergremien die Interessen aller Segmente verstehen und eine Linie entwickeln, die allen gerecht wird.
Vor allem bin ich Mittelständler: Ich glaube an den Mittelstand – an den mittelständischen Wirtschaftsprüfer als Spezialisten und Generalisten. Der Markt braucht uns.
Christian Dreyer
- Rendsburg
- Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- christian.dreyer@curacon.de
Diplom-Kaufmann
Christian Dreyer
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Als geschäftsführender Partner der Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft kenne ich die Widrigkeiten und Chancen, mit denen es mittelständische Kanzleien täglich zu tun haben. Die Anforderungen an unsere Branche sowie die Wahrnehmung des Berufsstands in der Öffentlichkeit haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Meine über 25-jährige Berufserfahrung als Wirtschaftsprüfer möchte ich gern einbringen, um im Rahmen der Dörschell-Liste den Belangen des Mittelstands mehr Gewicht zu geben.“
Ingeborg Esser
- Berlin
- GdW Bundesverband Deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen e.V. - Gesetzlicher Prüfungsverband
- esser@gdw.de
Dipl-Kfm.
Ingeborg Esser
Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin
„Ich stehe als Vorstandsmitglied des genossenschaftlichen Spitzenverbandes GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. für praxisnahe Regulierung, Proportionalität und eine starke, moderne Selbstverwaltung des Berufsstandes. Die Belange der gesetzlichen Prüfungsverbände decken sich mit denen des Mittelstandes. Als langjährige Vorsitzerin des Immobilienwirtschaftlichen Fachausschuss des IDW bringe ich meine Immobilien- und Bewertungsexpertise in die Facharbeit ein.“
Dr. Wolf-Michael Farr
- Berlin
- FARR Wirtschaftsprüfung
- farr@farr-wp.de
Dipl.-Ökonom
Dr. Wolf-Michael Farr
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und lebe seit 1993 in Berlin. Nach meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim habe ich dort auch promoviert (Thema: „Insolvenzprophlaxe durch Wirtschaftsprüfung“).
Mein Berufseinstieg war am 01.05.1985 bei der TREUARBEIT AG (heute PwC) in Stuttgart und Frankfurt/M. Dort habe ich als Vorstandsassistent beim WP-Handbuch und beim Adler/Düring/Schmaltz (ADS) mitkommentiert. Steuerberater wurde ich 1989 und Wirtschaftsprüfer 1991.
Danach war ich Partner bei verschiedenen mittelständischen WP-Gesellschaften in München und Berlin, bis ich dann Ende 2003 die FARR Wirtschaftsprüfung GmbH in Berlin gegründet habe. Mit der GmbH habe ich seit 2004 ca. 190 Qualitätskontrollen persönlich durchgeführt. Auf diese Weise habe ich sehr viele mittelständische WP-Praxen kennen und schätzen gelernt.
Da ich meine fachliche Expertise auch den Berufskollegen zur Verfügung stellen wollte, habe ich seit Mitte der Neunziger Jahre zusammen mit dem IDW Verlag inzwischen 19 FARR-Prüferchecklisten verfasst, die teilweise schon in der 10. Auflage und jetzt auch alle online erhältlich sind. Ferner habe ich seit 2004 mit Dr. Walter Niemann das FARR-NIEMANN-QSS mit über 1.500 Regelungen und Arbeitshilfen für den Berufsstand entwickelt (bereits in Version 21). Hier sind ca. 300 mittelständische WP-Kanzleien unsere Kunden.
Mein beruflicher Schwerpunkt in den letzten 35 Jahren war die Weiterbildung von Berufskollegen, zunächst bei Dr. Grannemann und von Fürstenberg, dann in Eigenregie und die letzten 14 Jahre bis 2023 mit der IDW Akademie. Mit der Veranstaltungsreihe „WP aktuell“ habe ich zuletzt ca. 3.600 Kollegen pro Jahr erreicht. In 2003 habe ich den „BAN e.V. – Eine Kooperation unabhängiger Wirtschaftsprüfer“ initiiert, bei dem inzwischen 94 mittelständische WP-Praxen Mitglied sind. Als Vorstand des BAN e.V. organisiere ich pro Jahr zwei hochkarätige Weiterbildungsveranstaltungen mit jeweils ca. 120 Teilnehmern.
Ich bin dem Berufsstand sehr verbunden. So war ich 12 Jahre der Vorsitzende des IDW Berlin-Brandenburg und im IDW Verwaltungsrat sowie auch einige Jahre im Hauptfachausschuss (HFA) des IDW. Im Beirat der WP-Kammer bin ich bereits seit 2008 vertreten. Nun trete ich zum fünften Mal an, um meine langjährige Erfahrung im Berufsstand weiterhin einzubringen. Im Beirat möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir auch zukünftig unser mittelständisches Berufsbild (Prüfung und Beratung aus einer Hand) leben können und für den Berufsnachwuchs attraktiv bleiben.“
Katrin Fischer
- Berlin
- VISUS GmbH WPG StBG
- fischer@visus-gmbh.de
Katrin Fischer
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Das hohe Gut der Selbstverwaltung lebt von den Menschen, die sie vertreten. Entscheidungen in der WPK entstehen im Diskurs der ehrenamtlichen Vertreter, die sich für den Berufsstand einsetzen und die verschiedenen Perspektiven vertreten. Als Berufsträgerin vertrete ich die Interessen der kleinen Praxen im Vorstand der Wirtschaftsprüferkammer und in unseren Gremien. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei auch die weitere Fortentwicklung des WP-Examens und die Nachwuchssicherung für dem Berufsstand.“
Dr. Lars Franken
- Essen
- IVC Independent Valuation & Consulting AG WPG
- lars.franken@ivc-wpg.com
Diplom-Ökonom
Dr. Lars Franken
Wirtschaftsprüfer
„Der Beruf des Wirtschaftsprüfers begeistert mich seit mehr als 25 Jahren.
Als vereidigte und neutrale Sachverständige leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte.
Dabei kombinieren wir fundiertes fachliches Wissen, berufliche Erfahrung und Integrität, um für unsere Mandanten und die Kapitalmarktteilnehmer Mehrwerte zu schaffen.
Dieser spannende Beruf gewinnt in Zeiten der künstlichen Intelligenz weiter an Bedeutung. Nur die echte, geprüfte Intelligenz der Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer kann zuverlässige und vertrauenswürdige Jahresabschlussprüfungen und Begutachtungen erbringen. Der kompetente Einsatz von moderner EDV-Unterstützung einschließlich künstlicher Intelligenz erhöht die Qualität der menschlichen Prüfung, kann diese aber nicht ersetzen.
Ich engagiere mich seit fast 20 Jahren in der beruflichen Facharbeit. In den Jahren habe ich in rund 100 Schulungen kleinen und mittelständischen Wirtschaftsprüfern betriebswirtschaftliches Wissen vermittelt, um mittelständische Basis unseres Berufsstand zu fördern.
Als Lehrbeauftragter an der Universität und Vater einer studierenden Tochter weiß ich um die Bedürfnisses der jungen Berufsanfänger.
Gerade in den Zeiten der Umbrüche durch künstliche Intelligenz und demographischen Wandel muss diese Unterstützung der mittelständischen Basis und Berufsnachwuchs weiter ausgebaut werden.
Ich möchte mich daher zusammen mit der Dörschell Liste im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer für Sie einsetzen.
- Für eine Berufspolitik,
die nicht von Ideologie sondern von Fachkompetenz getragen wird, - die den Beruf für die kommenden Generation attraktiv hält und
- die das Ansehen und die Reputation der Wirtschaftsprüfung fördert.“
Thorsten Friedl
- München
- RISE PARTNERS Audit GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Thorsten.Friedl@rise-partners.de
Thorsten Friedl
Wirtschaftsprüfer/Steuerberater
„Ich bin Thorsten Friedl, 35 Jahre alt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und als assoziierter Partner bei der RISE PARTNERS Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München tätig.
Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann und meinem berufsbegleitenden Betriebswirtschaftsstudium habe ich den Weg in die Wirtschaftsprüfung eingeschlagen. 2017 startete ich in München bei Deloitte im Bereich Audit (Financial Service Industries) und habe dort das Handwerk der Wirtschaftsprüfung von Grund auf gelernt und im Jahr 2022 mein Steuerberaterexamen bestanden. Im Jahr 2023 bin ich in den Mittelstand zur RISE PARTNERS Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewechselt und habe dort mein im gleichen Jahr mein Wirtschaftsprüferexamen erfolgreich abgeschlossen. Neben Jahres- und Konzernabschlussprüfungen von Industrieunternehmen, Wertpapier- und Zahlungsinstituten gehören auch Sonderthemen wie WpHG-Prüfungen und interne Revisionen zu meinem Aufgabenbereich.
Ich kandidiere erstmals für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer und habe mich bewusst für die Dörschell-Liste entschieden. Der Mittelstand ist das Rückgrat unseres Berufsstandes – und genau hier arbeite ich täglich. Mir ist wichtig, dass die Interessen mittelständischer Praxen in der Kammer weiterhin stark vertreten werden und wir die Vielfalt unseres Berufs erhalten.
Ein besonderes Anliegen ist mir die Nachwuchsförderung. Ein Teil meiner täglichen Arbeit ist die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen, welche ich auf ihrem Weg zum Berufsexamen unterstütze. Ich erlebe deshalb hautnah mit, welche Erwartungen, Herausforderungen und auch Unsicherheiten der Nachwuchs im Zusammenhang mit den Examen hat. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir unseren Beruf moderner, zugänglicher und attraktiver machen – durch eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Berufsexamens, klare Perspektiven und echte Begeisterung für die Wirtschaftsprüfung.
Ebenso wichtig ist mir das Thema externe Qualitätskontrolle, welche ebenfalls einen Teil meines Berufsalltags einnimmt. Hier braucht es praxisnahe, faire und sachgerechte Lösungen mit Augenmaß, die Qualität sichern, ohne insbesondere mittelständische Praxen unverhältnismäßig zu belasten.
Ich möchte mich im Beirat dafür einsetzen, dass wir als Berufsstand geschlossen auftreten, die Vielfalt unserer Tätigkeiten bewahren und mit einer starken, sachlichen und praxisnahen Stimme vertreten werden.“
Katrin Gäbler
- Frankfurt am Main
- LPA Partnerschaft mbB Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Avocats à la Cour
- kgaebler@lpalaw.tax
Katrin Gäbler
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Als Partnerin im Frankfurter Büro von LPA Law | Tax gehört zu meinen Tätigkeitsschwerpunkten die Prüfung und Beratung von Unternehmen und Non‑Profit‑Organisationen. Seit Beginn meines Berufslebens gehören für mich Prüfen und Beraten aus einer Hand selbstverständlich zusammen – auch schon in meiner Zeit bei Arthur Andersen und EY. Umso wichtiger
ist mir die Einheit des gesamten Berufsstands. Nur wenn wir geschlossen auftreten, können wir unsere Rolle gegenüber Öffentlichkeit und Politik wirksam wahrnehmen. Ein einstimmiges, verlässliches und fachlich fundiertes Auftreten stärkt die Akzeptanz unserer Arbeit und sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Berufs. Dafür setze ich mich mit Überzeugung ein.“
Rosemarie Gergen
- Flensburg
- SIGNOS PartG
- rosemarie.gergen@signos.de
Rosemarie Gergen
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Seit 1992 bin ich als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin in einer kleineren Partnerschaft unter der Dachmarke SIGNOS in Flensburg und Hamburg tätig, bis Ende des Jahres 2023 als Partnerin, seitdem of counsel.
Wichtig für mich ist, dass wir einen einheitlichen Berufstand bewahren und keine zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb des Berufs erhalten. Daher ist es nötig, dass wir – unabhängig von der Größe der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – mit der gleich hohen Qualität unsere Abschlussprüfungen durchführen. Eine sinnvolle Skalierung, dem jeweiligen Risiko der Abschlussprüfung angepasst – verhindert auch bei gleichem Qualitätsanspruch überbordende Bürokratie und unnötige Dokumentation.
Auch in Zukunft ist es wichtig, dass Prüfung und Beratung miteinander vereinbar bleiben. Der interdisziplinäre Ansatz unserer Tätigkeit ist wesentlicher Aspekt, junge Menschen für unseren Beruf zu begeistern. Nicht zuletzt ist auch unsere Ausbildung interdisziplinär ausgerichtet und durch die vor einigen Jahren eingeführte Modularisierung des Examens das Interesse junger Menschen am Beruf gewachsen.
Im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer werde ich mich dafür einsetzen, unnötige Bürokratie für den Berufstand abzubauen, die freiberufliche Strukturen und die Selbstverwaltung zu erhalten und den Beruf auch für junge Menschen attraktiv zu erhalten.“
Thomas Gloth
- Düsseldorf
- Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Thomas.Gloth@bakertilly.de
Thomas Gloth
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
„Ich bin 58 Jahre alt und Partner und Geschäftsführer bei Baker Tilly. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bochum war ich zunächst in einer kleineren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Vor inzwischen fast 27 Jahren bin ich zu Baker Tilly gewechselt und war dort insgesamt an drei Standorten tätig. Mittlerweile leite ich unseren Düsseldorfer Standort. Ich beschäftige mich im Wesentlichen mit der Prüfung von kapitalmarktorientierten Unternehmen und Unternehmen, die internationales Geschäft betreiben. Deshalb arbeite ich auch intensiv mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Baker Tilly Netzwerk zusammen.
Ich bin Wirtschaftsprüfer geworden, um Mandanten nicht nur zu prüfen, sondern auch zu beraten. Mir gefiel und gefällt nach wie vor die Vielfalt unseres Berufs und die Anforderungen, die sich aus unserer Mandantschaft ergeben. Das mache ich jetzt seit fast 30 Jahren in einem anhaltend dynamischen Umfeld und bin mit unveränderter Freude.
Die Zukunft unseres Berufs aktiv und strategisch mitgestalten
Ein ganzheitlicher Blick und die wachsenden Möglichkeiten durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz machen unseren Berufsstand stärker. Unsere überwiegend mittelständisch geprägten Mandanten schätzen uns als Berater und erwarten, dass wir sie in der Transformation ihres Geschäftes in der Digitalisierung begleiten.
Dadurch eröffnen sich für uns als Wirtschaftsprüfer neue Beratungs- und Betätigungsfelder. Durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können wir unsere Arbeit effizienter gestalten und damit schlussendlich auch die Qualität unserer Arbeit steigern. Wir mittelständischen Wirtschaftsprüfer brauchen deshalb eine starke Stimme innerhalb unseres Berufsstandes!
Als Kandidat setze ich mich außerdem für ein modernes Berufsbild ein. Ich bin davon überzeugt, dass wir qualifizierten Nachwuchs auch in Zeiten der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz noch perspektivisch benötigen werden. Deswegen ist für uns auch die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden zentral. Wir müssen den Berufsstand so attraktiv gestalten, dass wir das Rennen um die qualifizierten Köpfe nicht immer – aber immer öfter – gewinnen.
Das zeichnet unseren Berufsstand aus: ein ganzheitlicher Blick, Themenvielfalt, Digitalisierung und KI sowie klare Perspektiven!
Ich kandidiere für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer, weil ich überzeugt bin, dass wir die Attraktivität unseres Berufs erhalten und die in uns gesetzten Erwartungen am besten erfüllen können, wenn wir gemeinsam und mit einer überzeugenden Stimme innerhalb der Wirtschaftsprüferkammer wahrgenommen werden.“
Tanja Grimme
- Essen
- ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
- tanja.grimme@etl.de
Diplom-Kauffrau
Tanja Grimme
Steuerberaterin / Wirtschaftsprüferin
„Wirtschaftsprüferin aus Überzeugung – mit Blick auf Qualität, Mittelstand und ein modernes Berufsbild.
Seit rund 30 Jahren bin ich mit Leidenschaft in der Wirtschaftsprüfung tätig. Nach 16 Jahren bei einer Big Four Gesellschaft leite ich heute die Niederlassung der ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft in Essen. Mein fachlicher Schwerpunkt liegt neben der Prüfung mittelständischer Unternehmen in der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung der Prüfungsmethodik – zunehmend auch im Kontext von Digitalisierung und dem verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Als Mutter eines Sohnes ist mir ein zeitgemäßes Berufsbild wichtig, das Verantwortung, Familie und Beruf miteinander vereinbar macht und den Berufsstand auch für den Nachwuchs attraktiv hält.
Die Wirtschaftsprüfung steht vor großen Herausforderungen wie steigende regulatorische Anforderungen, technologische Entwicklungen und eine zunehmend schwierigere Nachwuchsgewinnung. Um diesen Wandel praxisnah zu gestalten, setze ich mich für eine starke berufliche Selbstverwaltung ein, die Qualität sichert, mit Augenmaß reguliert und den prüfenden Mittelstand nicht überfordert.
Besonders am Herzen liegt mir die Perspektive mittelständischer Wirtschaftsprüfungspraxen – gerade bei Zukunftsthemen wie ESG, Digitalisierung und KI. Deshalb engagiere ich mich im Beirat der WPK sowie in der DRSC Arbeitsgruppe zum Lagebericht.
Ich kandidiere auf der Dörschell Liste, weil sie den Zusammenhalt im Berufsstand stärkt, die Zukunft gestaltet und den prüfenden Mittelstand klar im Blick hat.“
Fritz Güntzler
- Göttingen
- Euratio GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- guentzler@euratio.de
Dipl.-Kfm.
Fritz Güntzler
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Seit nunmehr über 30 Jahren bin ich in der Wirtschaftsprüfung tätig, davon 23 Jahre als Wirtschaftsprüfer. Als Gesellschafter einer mittelständischen Gesellschaft möchte ich mich im Beirat insbesondere für die spezifischen Belange dieser Gruppe einsetzen. Denn gerade der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen. Darüber hinaus möchte ich als Mitglied des Deutschen Bundestages ein Bindeglied zwischen Berufsstand und Politik sein.“
Ronald Hager
- München
- Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
- ronald.hager@roedl.com
Ronald Hager
Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, IT-Auditor IDW
„Als ausgebildeter Rechtsanwalt habe ich Anfang der 2000er den Sprung in die Wirtschaftsprüfung gewagt und bis heute in keinster Weise bereut. Bereits als Prüfungsassistent und später dann als Wirtschaftsprüfer lag mein persönlicher Fokus schon immer auf der Betreuung unternehmerisch geprägter Mandanten und Mandantengruppen. Kapitalmarktorientierte Unternehmen schließe ich da gerne auch, zumindest in Teilen, mit ein.
Ich bin heute bei RÖDL, einer stark unternehmerisch geprägten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, tätig, in der ich über zehn Jahre hinweg ein interdisziplinäres Prüfungs und Beratungsteam aufgebaut habe und immer noch leite. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Prüfung und Beratung nicht nur nebeneinander, sondern Hand in Hand gehen müssen, um unseren Mandanten ganzheitliche Lösungen zu bieten. So profitieren sie einerseits von der Sicherheit, die wir ihnen als Prüferinnen und Prüfer bieten. Andererseits erbringen wir Mehrwert durch unser Fach Know-how und unsere teilweise jahrelange Marktexpertise.
In meiner bisherigen Laufbahn habe ich mehrfach erlebt, wie wichtig praxistaugliche Rahmenbedingungen und eine Qualitätskontrolle mit Augenmaß sind. Nur wenn wir klare Standards setzen und gleichzeitig flexibel genug bleiben, können wir den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht werden.
Die fortschreitende Digitalisierung ist dabei kein optionaler Zusatz, sondern ein unverzichtbarer Treiber. Ich setze bewusst auf den intelligenten Einsatz digitaler Tools, von automatisierten Datenanalysen bis hin zu cloud basierten Kollaborationsplattformen, um Prozesse zu beschleunigen, Fehlerquoten zu senken und die Transparenz zu erhöhen. So schaffen wir nicht nur mehr Effizienz, sondern erhöhen auch die Qualität unserer Arbeit.
Mein persönliches Ziel ist es, den Beruf der Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer sowie Beraterinnen und Berater zukunftsfähig zu machen. Ich möchte die Branche innovativer gestalten und sie für junge Talente attraktiv halten. Deshalb engagiere ich mich seit mehreren Jahren bei der WPK als Mitglied der Prüfungskommission für das Wirtschaftsprüfungsexamen und möchte mich nun auch im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer aktiv einbringen.
Für die Zukunft unseres Berufsstands wünsche ich mir zwei Dinge ganz konkret:
- Eine Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers
- Die Technologie als Chance zu sehen, um den Berufsstand für junge Kolleginnen und Kollegen attraktiver zu machen
Wenn Sie mehr über meinen beruflichen Werdegang, meine Motivation und meine Vision für die Zukunft erfahren möchten, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch.
Ihr Ronald Hager“
Prof. Dr. Christian Hanke
- Duisburg
- PKF Fasselt Partnerschaft mbB
- christian.hanke@pkf-fasselt.de
Prof. Dr. Christian Hanke
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Seit dem Beginn meiner Tätigkeit kombiniere ich die praktische Arbeit in der Wirtschaftsprüfung mit der lehrenden Tätigkeit an Hochschulen. Aus diesem Grund liegt mir der Berufsnachwuchs besonders am Herzen. Deshalb bin ich seit mehreren Jahren Mitglied der Prüfungskommission für das Wirtschaftsprüferexamen.
Ich bin Associate Partner bei PKF Fasselt und Wirtschaftsprüfer aus Leidenschaft. Der direkte Kontakt zu meinen mittelständischen Mandanten bereitet mir immer wieder große Freude. Dabei ticke ich wie meine Mandanten: pragmatisch und lösungsorientiert. Diese beiden Eigenschaften möchte ich gerne in die WPK mit einbringen.
Meinen Einsatz in der universitären Lehre führe ich als Referent für das IDW bei diversen Fortbildungen von Berufskolleg:innen fort. Auch innerhalb unserer Gesellschaft darf ich die Fortbildungen im Bereich „Audit“ verantworten.
Die Anforderungen an unseren Beruf und somit auch an unseren Berufsnachwuchs werden sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz deutlich verändern. Aus diesem Grund möchte ich mich bei der WPK für die Stärkung des Berufsnachwuchses und ein zukunftsorientiertes Berufsbild einsetzen.“
Johannes Hauser
- Stuttgart
- BANSBACH GmbH
- johannes.hauser@bansbach-gruppe.de
Diplom-Ökonom
Johannes Hauser
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Seit 25 Jahren bin ich als Wirtschaftsprüfer/Steuerberater für mittelständische Unternehmen und die Menschen dahinter tätig. Mittelstandsnahe Prüfung und Beratung ist immer noch das, was mich ausfüllt und antreibt.
Unser Beruf ist anspruchsvoll, aber unverzichtbar. Als geschäftsführender Partner der BANSBACH-Gruppe kenne ich die Herausforderungen mittelständischer Praxen aus unmittelbarer Verantwortung. Ich weiß, wo Regulierung notwendig ist – und wo sie zur Belastung wird. Wer unseren Berufsstand vertreten will, muss die Realität des Berufsalltags kennen.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich intensiv für unseren Berufsstand. Besonders wichtig ist mir der Berufsnachwuchs. Ich arbeite im Prüfungsausschuss für Wirtschaftsprüfer mit und habe bereits im Beirat der WPK sowie im Ausschuss Berufsrecht Verantwortung übernommen. Dieses Engagement hat meinen Blick geschärft: Unser Berufsstand braucht Geschlossenheit, fachliche Substanz und Regeln mit Augenmaß, die Qualität sichern, ohne die Praxis zu überfordern.
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Genau das möchte ich in die Wirtschaftsprüferkammer einbringen: die Perspektive aus der mittelständischen Praxis, verbunden mit Führungserfahrung, Berufsrechtskenntnis und dem Willen, nicht nur zu verwalten, sondern zu gestalten. Ich stehe für eine Kammer, die Position bezieht, Klarheit schafft und ihren Mitgliedern als starker Partner den Rücken stärkt.“
Prof. Christoph Hell
- Saarbrücken
- DORNBACH GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
- chell@dornbach.de
Diplom-Kaufmann
Prof. Christoph Hell
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Ich bin 51 Jahre alt und lebe in Saarbrücken. Ein Praktikum nach dem 1. Semester meines Studiums reichte aus, um den Entschluss zu fassen, einmal Wirtschaftsprüfer zu werden. Zahlreiche Praktika folgten und nach dem Abschluss dann der Einstieg als Prüfungsassistent bei einer Big 4. Nach zwei Jahren erfolgte der Wechsel in den Mittelstand nach München, nach weiteren zwei Jahren und der Ablegung des Steuerberaterexamens der Weg zurück. Seit 2007 bin ich bei DORNBACH, einer klassisch geprägten mittelständischen Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft, seit 2009 als Parter und seit 2025 als Mitglied des Management Boards. Meine Tätigkeitsschwerpunkte liegen, neben der klassischen Jahresabschlussprüfung, in der betriebswirtschaftlichen Beratung, gerne und oft im Team mit Experten aus der Steuer- und Rechtsberatung.
Als ich im Jahr 2013 gefragt wurde, ob ich bereit wäre, das Amt des Landespräsidenten Saarland der WPK zu übernehmen, war die WPK für mich unbekanntes Terrain. Mehr aus der Überlegung „so ein Amt lehnt man nicht ab“ heraus habe ich die Aufgabe übernommen und über die Jahre mit mehr und mehr Überzeugung ausgefüllt. In den mittlerweile fast 12 Jahren habe ich die Arbeit in der WPK und die Menschen dahinter immer besser kennen und schätzen gelernt. Mir ist klar geworden, was hinter den Kulissen in der Kammer alles geleistet wird, wie sie funktioniert und wie wichtig sie für die Vertretung des Berufsstands ist.
Ich würde mich freuen, als Teil des Beirats in Zukunft meine Erfahrungen und Ideen noch intensiver einbringen zu können. Dabei ist es mir wichtig, darauf zu achten, dass das, was mich vor vielen Jahren dazu bewegt hat, den Berufsweg einzuschlagen, weiterhin die Maxime unserer Arbeit bleibt: Fachliche Exzellenz, Unabhängig und Objektivität sowie Integrität und Vertrauenswürdigkeit. Nur wenn wir es – auch in einer immer mehr von Digitalisierung und KI beeinflussten Welt – schaffen, diese Attribute zu rechtfertigen, können wir den Berufsstand in eine erfolgreiche Zukunft steuern.
Das fängt bei der Gewinnung von Nachwuchs, dessen Ausbildung und auch der Ausgestaltung des Examens an. Hier werden die kommenden Jahre so viele und grundlegende Veränderungen mit sich bringen, dass wir uns den Herausforderungen werden proaktiv stellen müssen.
Für mich ist der Beruf des WPs noch nie auf die reine Prüfungstätigkeit beschränkt gewesen, seine Reputation und damit auch seine Zukunft wird nach meiner Meinung davon abhängig sein, dass wir weiterhin als Berater und Vertrauenspersonen agieren und uns nicht auf die Vorbehaltsaufgaben beschränken. Den Berufsstand insoweit als ganzheitlich zu betrachten ist mir daher ebenfalls ein Anliegen.“
Barbara Hoffmann
Barbara Hoffmann
- Mannheim
- alleinige Gesellschafterin / Geschäftsführerin 3D GmbH Steuerberatungsgesellschaft
- barbara.hoffmann@3d-stb.de
Barbara Hoffmann
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bin ich seit mehr als 30 Jahren freiberuflich tätig und setze ich mich seit 2011 für eine praxisnahe Berufspolitik in der Wirtschaftsprüferkammer, die auf die Bedürfnisse von uns „Kleinen“ zugeschnitten ist, ein. Mein Ziel ist es, die kleinen Praxen zu stärken und zu unterstützen. Wir sind in unserer Vielfalt unschlagbar. Und so soll es auch bleiben. Dafür setze ich mich auf der Dörschell-Liste unter anderem engagiert ein. Ich habe mich für eine erneute Kandidatur entschieden, um noch wichtige Themen im Ausschuss Berufsnachwuchs und -examina umzusetzen und eine junge Nachfolgerin aufzubauen, die diese Aufgaben übernimmt.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich bei meinem Vorhaben durch Ihre Stimme unterstützen.“
Susann Ihlau
- Düsseldorf
- Forvis Mazars GmbH & Co. KG
- Susann.Ihlau@forvismazars.com
Diplom-Kauffrau
Susann Ihlau
Steuerberaterin / Wirtschaftsprüferin
„Ich bin Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin und seit 30 Jahren mit Leidenschaft Prüfer und Berater. Aufgrund meines persönlichen Werdegangs kenne ich die unterschiedlichen Facetten unseres Berufsstandes – mit all seinen vielseitigen Tätigkeiten. Als Partnerin bei Forvis Mazars in Düsseldorf bin ich auf Unternehmensbewertung und Transaktionsberatung spezialisiert.
Geboren und aufgewachsen in Köln habe ich an der Universität zu Köln Betriebswirtschaft studiert und bin 1994 bei KPMG in Köln in den Beruf eingestiegen. Dort war ich zunächst in der Prüfung und Steuerberatung mittelständischer Unternehmen tätig. Anschließend habe ich bei KPMG in Düsseldorf den Bewertungs- und Transaktionsbereich mit aufgebaut und schließlich einen Dax Konzernabschluss nach US GAAP und IFRS geprüft. 2004 bin ich in eine mittelständische WP Gesellschaft in Düsseldorf als Partnerin eingestiegen, die später von Forvis Mazars übernommen wurde.
Ich bin seit 15 Jahren im Fachausschuss für Unternehmensbewertung des IDW tätig, sowie in jüngerer Zeit auch im Standard Review Board des IVSC.
Seit 2022 bin ich im Vorstand der WPK und engagiere mich hier insbesondere für Nachwuchs und die Modernisierung des Berufsexamens sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gerne möchte ich diese Tätigkeit fortsetzen. Wenn wir mit vereinter Stimme sprechen und uns öffentliches und politisches Gehör verschaffen, können wir viel bewirken.
Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, den Berufsstand in eine gute Zukunft zu führen. Ich glaube daran, dass unser Beruf eine großartige Zukunft hat und auch für junge Menschen sehr attraktiv ist.
Ich sehe den klugen Einsatz von Digitalisierung und KI als Chance um mehr Effizienz und Qualität zu schaffen. Ich möchte, dass unser Berufstand und insbesondere die mittelständischen WP-Gesellschaften für junge Leute attraktiv bleiben und Purpose bieten.
Was uns trägt, bleibt unverändert: Qualität. Unabhängigkeit. Eigenverantwortlichkeit. Die Attraktivität unseres Berufs liegt mir am Herzen. Er soll zugänglicher werden, ohne an Qualität zu verlieren. Wirtschaftsprüfer bleibt ein Wissensberuf mit sinnstiftenden, anspruchsvollen Tätigkeiten.
Wir wollen unsere Ausbildung weiter modernisieren und so begeisterten Nachwuchs gewinnen. Wir haben im Vorstand bereits die Impulse gegeben für das modularisierte Examen und die digitale Klausur. Die Inhalte des Examens wurden gestrafft und sollen auch im Austausch mit Hochschullehrern weiter modernisiert und an der Berufspraxis ausgerichtet werden.
Daher brauchen wir eine starke Wirtschaftsprüferkammer, die gemeinsam arbeitet – um die vom Gesetzgeber zugewiesenen Aufgaben wahrzunehmen und die Interessen des gesamten Berufsstandes zu vertreten.“
Daniela Kuegler
- Leipzig
- Daniela Kuegler Wirtschaftsprüfer & Steuerberater
- daniela.kuegler@danielakuegler.de
Dipl. Betriebswirt (FH)
Daniela Kuegler
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Als Wirtschaftsprüferin in einer Einzelpraxis liegt mir besonders am Herzen, dass wir unseren Beruf auch in Zukunft frei und unabhängig ausüben können. Um die Rahmenbedingungen hierfür mitzugestalten, kandidiere ich für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer.
Die Dörschell-Liste steht für den Mittelstand, für moderne Arbeitsformen, nützliche Digitalisierung sowie eine angemessene und wirksame Qualitätskontrolle. Kleine Kanzleien haben selbstverständlich andere Bedürfnisse als größere Berufsgesellschaften. Deshalb ist mir wichtig, dass wir konstruktiv im Austausch stehen und einander zuhören. Für eine starke Wirtschaftsprüferkammer braucht es einen geeinten Berufsstand.
Weil sich die Anforderungen an unseren Beruf fortlaufend verändern, dürfen wir diese Entwicklungen nicht nur begleiten, sondern müssen sie aktiv mitgestalten. Im Rahmen der Nachwuchsarbeit muss das Wirtschaftsprüferexamen fortlaufend weiterentwickelt werden. Bei den Arbeitsbedingungen muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gestärkt werden. Die Digitalisierung kann insbesondere hier einen nützlichen Beitrag leisten. Nicht zuletzt brauchen wir eine Qualitätskontrolle von Wirtschaftsprüfern für Wirtschaftsprüfer.“
Evi Lang
- München
- Kanzlei Lang (eigene Kanzlei)
- el@kanzlei-lang.com
Evi Lang
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bin ich seit 1999 in meiner eigenen Kanzlei tätig und seit 2001 als Partnerin einer kleineren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, spezialisiert auf die Prüfung von Wertpapierdienstleistungsunternehmen. Nach meinem Studium habe ich meine beruflichen Erfahrungen sowohl in der Steuerberatung als auch in der Wirtschaftsprüfung in einer mittelständischen Kanzlei erworben und war dort ab 1995 als Geschäftsführerin und Leiterin der Münchner Zweigniederlassung tätig. Neben der eigentlichen Kanzleiarbeit bin ich seit 1993 im Fortbildungsbereich tätig und halte Seminare/Fortbildungen für Berufskollegen und deren Mitarbeiter und Kollegen im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung.
Es verändert sich sehr viel für unseren Berufsstand: Themen wie Nachwuchsgewinnung, Regulierungen, Digitalisierung, KI, Qualitätssicherung und vieles mehr sind zu bewältigen. Sämtliche Segmente des Berufsstandes, ob kleine Kanzleien oder große/mittelständische, stehen vor großen Herausforderungen. Wir benötigen eine starke Selbstverwaltung unseres Berufstandes, die alle Segmente des Berufsstandes vertritt und die Belange aller Segmente berücksichtigt.
Seit 2011 bin ich im Vorstand/Beirat der Wirtschaftsprüferkammer tätig und engagiere mich hier in verschiedenen Ausschüssen und Gremien (aktuell: Vorstandsabteilung Berufsaufsicht, Vorstandsabteilung Geldwäscheaufsicht, KI-Ausschuss),
Mir ist es ein großes Anliegen, dass die Belange von kleineren Kanzleien im gesamten Berufsumfeld Berücksichtigung finden, und dafür möchte ich mich gerne weiter einsetzen.“
Loreen Lindemann
- Bielefeld
- Lindemann PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- loreen@lindemann-wp.de
Loreen Lindemann
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Ich lebe mit meinem Mann und unseren Zwillingen im schönen Ostwestfalen, in Bielefeld. Als eine der jüngsten Wirtschaftsprüferinnen Deutschlands habe ich meinen Weg in den Berufsstand über den AuditXcellence Master und das modularisierte Examen gefunden. Heute bin ich sowohl Steuerberaterin als auch Wirtschaftsprüferin. Meine Berufserfahrung sammelte ich zunächst sieben Jahre lang bei KPMG, bevor ich vergangenes Jahr den Schritt wagte und Mitgründerin einer eigenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde. Als Wirtschaftsprüferin im Mittelstand verbinden wir hochqualitative Prüfung und Rechnungslegungsberatung mit den technologischen Mitteln, die bereits heute zur Verfügung stehen.
Was mich zur Kandidatur für die Dörschell-Liste bewegt, sind die Themen, die mir aus eigener Erfahrung am Herzen liegen:
Nachwuchs und Vereinbarkeit: Unser Berufsstand läuft in ein demografisches Problem – und wir müssen ehrlich darüber reden, was junge Menschen brauchen, um sich für diesen Weg zu entscheiden und ihn auch zu gehen. Dazu gehört der Syndikus-WP, damit niemand beim Wechsel in die Industrie auf einen hart erarbeiteten Titel verzichten muss. Aber auch Arbeitsbedingungen, die mit Familie wirklich vereinbar sind.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Wir müssen die Chancen, die moderne Technologie bietet, aktiv nutzen und nicht zögerlich beobachten. Digitales Prüfen, KI-gestützte Prozesse, effizientere Arbeitsweisen: Das macht unseren Beruf attraktiver. Sowohl für unsere Mandanten als auch für den Nachwuchs gleichermaßen. Dafür bedarf es Leitlinien und Orientierung.
Ich wünsche mir einen Beirat, der den gesamten Berufsstand vertritt. Damit er das tun kann, muss er diese Vielfalt auch widerspiegeln: In der Größe der Praxen, in den Tätigkeitsschwerpunkten, aber auch in Alter und Lebenserfahrung. Erfahrung und frische Perspektiven schließen sich für mich nicht aus, sondern sie ergänzen sich. Ich kandidiere, weil ich denke, dass meine Perspektive als junge Wirtschaftsprüferin im Beirat gebraucht wird und etwas bewegen kann.
Ich glaube an einen Berufsstand, der offen ist für Veränderung – und der stark genug ist, diese Veränderung selbst zu gestalten.“
Gerd-Markus Lohmann
- Bremen
- FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
- g.lohmann@fides-online.de
Diplom-Kaufmann
Gerd-Markus Lohmann
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Seit mehr als 25 Jahren bin ich in der Wirtschaftsprüfung tätig und seit 2008 Partner der FIDES.
In dieser Zeit habe ich die Entwicklung unseres Berufsstands aus der täglichen Praxis ebenso erlebt wie aus unternehmerischer Verantwortung.
Seit 2015 engagiere ich mich ehrenamtlich für die WPK, weil ich überzeugt bin, dass eine starke Selbstverwaltung die Grundlage für Qualität, Unabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Berufs ist.
Mein besonderes Anliegen ist es, die Vielfalt unseres Berufsbildes zu bewahren, praxisgerechte und verhältnismäßige Rahmenbedingungen zu sichern und den Wandel unseres Berufs – insbesondere durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung – konstruktiv und sachlich zu begleiten.
Erfahrung einbringen. Wandel gestalten. Vielfalt sichern.“
Petra Lorey
- Hamburg
- selbstständig
- petra.lorey@wp-lorey.de
Petra Lorey
Wirtschaftsprüferin / Steuerberaterin
„Das bin ich, dafür stehe ich:
– der Mensch steht im Mittelpunkt
– Freude am Arbeiten und im miteinander Arbeiten
– Komplexe Sachverhalte verstehen und verständlich erklären
– offen für Neues und die Weiterentwicklung unseres Berufes
– Positive Handlungsempfehlungen suchen, umsetzten und dafür gerade stehen, nicht immer nur meckern
– in der Sache hart diskutieren und nach außen einheitlich auftreten, denn eine Stimme hat mehr Gewicht
– die Sichtweise des kleinen prüfenden Mittelstandes und ihrer Mandanten deutlich machen
– neue Techniken und Anforderungen mit der Erfahrung aus über 25 Jahren Wirtschaftsprüferin in die Praxis umsetzen
– seit 12 Jahren ehrenamtliches Engagement in der WPK (4 Jahre Beirat, 8 Jahre Vorstand)
– in der Berufsaufsicht, die Erfahrung von 36 Jahren Jahresabschlussprüfung einbringen und damit die Fälle bewerten – also mit Augenmaß
– im Vorstand, bei Zukunftsthemen und Qualitätskontrolle immer die Besonderheiten der KMU deutlich machen und entsprechende Änderungen vorschlagen
– im Ausschuss Aus- und Fortbildung für ein WP-Examen der Zukunft eintreten
– mit Kolleginnen, Kollegen, Freundinnen und Freunden lachen, feiern, diskutieren und das Leben genießen
Boris Michels
- Hamburg
- nbs partners Partnerschaftsgesellschaft mbB
Boris Michels
Steuerberaterin / Wirtschaftsprüferin / Sustainability-Auditor IDW
„Für einen starken, zukunftsfähigen Berufsstand
Seit 1998 bin ich mit Überzeugung in der Wirtschaftsprüfung tätig und bin 53 Jahre alt. Mein Einstieg erfolgte zunächst bei PwC in Hamburg. Nach Positionen bei Haarmann Hemmelrath sowie Baker Tilly bin ich seit 2008 Partner bei nbs partners und verantworte dort maßgeblich die strategische Weiterentwicklung des Audit-&-Advisory-Geschäfts auf nationaler und internationaler Ebene. Neben den Berufsexamina zum Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und US CPA habe ich zusätzliche Qualifikationen als CVA sowie zuletzt als Sustainability Auditor (IDW) erworben. Diese Verbindung aus Prüfung, Bewertung, Internationalität und Nachhaltigkeit spiegelt die Anforderungen wider, vor denen unser Berufsstand heute steht.
In meiner täglichen Praxis beschäftige ich mich insbesondere mit zwei Zukunftsthemen, für die ich mich auch künftig einsetzen möchte:
• Nutzung der Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz
KI kann Qualität, Effizienz und Attraktivität unseres Berufs nachhaltig steigern – wenn sie verantwortungsvoll, prüfungssicher und berufsrechtlich sauber eingesetzt wird.
• Qualitätssicherung
Qualität ist unser stärkstes Argument im Markt. Sie entscheidet über Vertrauen, Akzeptanz und Zukunftsfähigkeit – unabhängig von der Größe der Prüfungsgesellschaft.
Meine Motivation – Verantwortung für den Berufsstand übernehmen
Ich kandidiere, weil ich davon überzeugt bin, dass der Berufsstand aktive Mitgestalter und nicht passive Adressaten von Regulierung sein sollte. Mein Ziel ist die Weiterentwicklung unseres Berufs in die Zukunft bei gleichzeitiger Sicherung der hohen Qualität. Im Beirat der WPK möchte ich meine praktische Erfahrung einbringen, um fundierte, praxisnahe Impulse zu setzen und mittelständische Strukturen angemessen zu berücksichtigen
Warum mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unverzichtbar sind
Mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bilden das Fundament des deutschen Prüfungsmarktes. Sie stehen für Mandantennähe, hohe fachliche Qualität, Verantwortungsbewusstsein sowie für die Ausbildung und langfristige Bindung des beruflichen Nachwuchses. Entsprechend müssen die Belange mittelständischer Praxen auch in der Selbstverwaltung unseres Berufsstandes angemessen und deutlich vertreten sein.
Der Berufsstand der Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer steht vor richtungsweisenden Veränderungen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz prägen die tägliche Arbeit, regulatorische Anforderungen steigen, Nachhaltigkeit wird fester Bestandteil der Prüfung – zugleich gilt es, Qualität und Unabhängigkeit dauerhaft sicherzustellen.
Hierfür möchte ich mich mit Überzeugung, Engagement und einer klaren Stimme einsetzen.
Marc Mielke
- Aachen
- NS+P Dr. Neumann, Schmeer und Partner mbB Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
- marc.mielke@neumann-schmeer.de
Marc Mielke
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater / Sustainability Auditor IDW
„Mein Name ist Marc Mielke. Ich bin 43 Jahre alt, glücklich verheiratet, Vater von zwei bezaubernden Kindern und lebe mit meiner Familie in Würselen. In meiner Freizeit gehe ich gerne laufen.
Nach meinem Studium an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main, sowie der Johannes Gutenberg Universität, Mainz, war ich in mittelständischen Wirtschaftsprüfungs und Steuerberatungsgesellschaften im Rhein-Main-Gebiet zuerst als Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsassistent und später als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig. Im April 2020 wechselte ich zur Dr. Neumann und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach Aachen, bei der ich auch seit 2026 Partner bin.
Meine Schwerpunkte liegen in der Prüfung von Jahres und Konzernabschlüssen sowie in der laufenden steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Betreuung von Forschungseinrichtungen sowie größeren Unternehmensgruppen. Dabei verbinde ich prüferische Sorgfalt mit einem hohen Beratungs und Umsetzungsbezug. Darüber hinaus bin ich Sustainability Auditor (IDW) und begleite Unternehmen bei der Implementierung von Prozessen für eine den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) entsprechende Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die zunehmende Verzahnung von Regulierung, Prüfung und Beratung prägt meinen beruflichen Alltag und meinen Blick auf die Weiterentwicklung unseres Berufsstandes.
Ich kandidiere, weil ich die Zukunft unseres Berufs aktiv und strategisch mitgestalten möchte. Der Beruf des Wirtschaftsprüfers befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – fachlich, regulatorisch und im Selbstverständnis. Das bringt Herausforderungen mit sich, eröffnet aber zugleich die Chance, unser Berufsbild klar, modern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Mein Beruf bereitet mir große Freude, und diese konstruktive Haltung möchte ich auch in die Gremienarbeit einbringen.
Ein besonderes Anliegen ist mir zudem, junge Kolleginnen und Kollegen für unseren Beruf zu begeistern. Durch den klugen und verantwortungsvollen Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz lassen sich Effizienz und Qualität in Prüfung und Beratung gezielt steigern. So entstehen Freiräume für fachlich anspruchsvolle Tätigkeiten und zugleich ein attraktiveres Berufsbild für den Nachwuchs.
Besonders wichtig sind mir ein modernes Berufsbild sowie die konsequente Weiterentwicklung des Ansatzes „Prüfung und Beratung aus einer Hand“ – fachlich hochwertig, unabhängig und praxisnah.“
Prof. Dr. Thomas Olbrich
- Frankfurt
- Prof. Ludewig und Sozien WP/StB/RAe
- thomas.olbrich@ludewig-sozien.de
Prof. Dr. Thomas Olbrich
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich kandidiere für den Beirat, um mich mit Nachdruck für die Belange unseres gesamten Berufsstandes mit besonderem Blick auf die mittelständischen Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer einzusetzen. Unser Berufsstand lebt in besonderem Maße von den vielen mittelständischen Praxen, Kanzleien und Partnerschaften, die eine große Mandatsbreite seit Jahrzehnten persönlich, unabhängig und verantwortungsvoll begleiten.
Genau diese Vielfalt unseres Berufsstandes möchte ich erhalten und stärken.
Ich bin seit vielen Jahren in der mittelständischen Wirtschaftsprüfung verwurzelt. Meine berufliche Laufbahn begann in einer mittelständischen Kanzlei, und bis heute prägt mich die Arbeit in einer Struktur, in der persönliche Verantwortung, unmittelbarer Mandantenkontakt und unternehmerisches Denken zusammengehören. Ich kenne die praktischen Anforderungen kleiner und mittlerer Praxen: zunehmende Regulierung, steigende Dokumentationspflichten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Qualitätssicherung, Haftungsfragen und zugleich der Anspruch, unseren Mandanten als unabhängige Prüfer und vertrauensvolle Berater zur Seite zu stehen.
Der Mittelstand braucht eine starke Stimme in der WPK. Wir benötigen eine Kammerarbeit, die Qualität sichert, ohne uns mit unnötiger Bürokratie zu belasten. Wir brauchen Regeln, die die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers schützen, aber zugleich anerkennen, dass mittelständische Wirtschaftsprüferpraxen häufig das volle Leistungsspektrum unseres Berufs für ihre Mandanten erbringen. Prüfung und Beratung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gerade im Mittelstand entsteht Qualität oft aus der langfristigen Kenntnis des Unternehmens, aus Erfahrung, Nähe zur Praxis und persönlicher Verantwortung.
Mein Anliegen ist eine WPK, die die Wirklichkeit des Berufsstands in seiner ganzen Breite sieht: die Selbstverwaltung unseres Berufs kann nur stark sein, wenn sie die unterschiedlichen Strukturen berücksichtigt und ihre Entscheidungen praxisnah, transparent und mit Augenmaß trifft.
Dafür möchte ich mich im Beirat besonders einsetzen:
Stärkung der mittelständischen Wirtschaftsprüfung.
Der Berufsstand braucht Wettbewerb, Vielfalt und unabhängige Kanzleistrukturen. Mittelständische Praxen sichern die Versorgung vieler Unternehmen und Institutionen mit qualifizierten Prüfungs- und Beratungsleistungen. Diese Strukturen müssen auch künftig eine echte Perspektive haben. Dafür sind Berufsaufsicht, Qualitätssicherung und Regulierung auch in der Positionierung gegenüber der Öffentlichkeit wichtig, Anforderungen müssen risikoorientiert, verständlich und in der Praxis umsetzbar sein.
Nachwuchs gewinnen und Beruf attraktiver machen.
Wir müssen jungen Menschen zeigen, dass Wirtschaftsprüfung mehr ist als Regulierung und Aktenarbeit, sondern insbesondere zukunftsorientierte und hochinteressante Tätigkeitsfelder bietet. Unser Beruf bietet Verantwortung, Gestaltungsmöglichkeiten, Nähe zu Unternehmen und anspruchsvolle betriebswirtschaftliche Fragestellungen, in der Arbeit generationenübergreifende Teamarbeit und Kooperation. Das Wirtschaftsprüferexamen, die Ausbildung und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten müssen so ausgestaltet sein, dass qualifizierte Nachwuchskräfte den Weg in unseren Beruf finden und dort bleiben.
Digitalisierung und KI effizient und verantwortlich nutzen.
Digitale Prüfungsmethoden, Datenanalysen und künstliche Intelligenz werden unseren Beruf massiv verändern. Gerade mittelständische Praxen dürfen dabei nicht abgehängt werden. Wir brauchen Unterstützung, Orientierung und Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen, ohne neue Hürden aufzubauen. Die Kammerarbeit muss das flankieren.
Eine starke, unabhängige und serviceorientierte Selbstverwaltung.
Die WPK muss die Interessen des gesamten Berufsstands klar vertreten – gegenüber Politik, Verwaltung, Öffentlichkeit und europäischen Institutionen. Nach innen sollte sie für ihre Mitglieder erreichbar, transparent und lösungsorientiert sein.
Ich bringe langjährige Berufserfahrung, die Perspektive einer mittelständischen Praxis, wissenschaftliche Arbeit und standespolitisches Engagement mit. Als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Honorarprofessor, Beiratsmitglied, Landespräsident Hessen und Präsident des Versorgungswerks der Wirtschaftsprüfer kenne ich die unterschiedlichen Ebenen und viele Facetten unseres Berufsstands. Diese Erfahrung möchte ich weiterhin für eine starke, unabhängige und zukunftsfähige Wirtschaftsprüfung einbringen.
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Der Berufsstand braucht den Mittelstand. Und der Mittelstand braucht eine verlässliche Vertretung in der WPK.
Ich bitte Sie daher um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Beiratswahl 2026.“
Prof. Dr. Peter Oser
Dipl.-Kfm.
Prof. Dr. Peter Oser
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Liebe Berufskolleginnen und -kollegen,
ich bewerbe mich für den Beirat der WPK 2026 und bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen.
Beim Schreiben dieser Zeilen ist mir spontan das geflügelte Wort von Angela Merkel im Bundestagswahlkampf 2013 vor den Gesichtskreis getreten, das kurz und bündig lautete: „SIE KENNEN MICH !“
Vor dem Hintergrund meiner langjährigen Vortragstätigkeit beim IDW und AKS habe ich viele von Ihnen persönlich kennen gelernt. Dabei haben auch Sie mich kennen gelernt und wissen, dass ich Anderen nicht nach dem Mund rede, sondern eine eigene Meinung habe und diese – auch wenn sie unpopulär, aber zielführend ist – stets offen vertrete. Hinzu kommt, dass ich immer bereit war und bin, mich von besseren Argumenten Anderer überzeugen zu lassen. Schließlich und für mich persönlich am wertvollsten war, ist und bleibt, dass ich immer unabhängig war, bin und sein werde.
Ich suche weder nach einem neuen Titel auf meiner Visitenkarte noch habe ich wirtschaftliche Interessen bei meiner Bewerbung. Ich möchte – wie schon in zwei Wahlperioden im Beirat von 2014 – 2022 – mit meinem Engagement helfen, die Interessen des Berufstands der Wirtschaftsprüfer aktiv mit zu gestalten und an die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft herantragen.
Im Zentrum meines Engagements sollen der Berufsnachwuchs und die Sicherung der hohen Qualität unserer Dienstleistungen stehen.
Schenken Sie mir bitte Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen. Vielen DANK.
Ihr Peter Oser“
Carolin Osolnik
- Olfen
- COS Antares GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- osolnik@cos-wp.de
M. A.
Carolin Osolnik
Wirtschaftsprüferin
„Ich bin Gesellschafter-Geschäftsführerin meiner eigenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und seit knapp 15 Jahren mit voller Überzeugung in der Wirtschaftsprüfung tätig.
Mein Beruf ist für mich mehr als ein Tätigkeitsfeld, er ist meine Berufung.
Ich bin davon überzeugt, dass wir als Wirtschaftsprüfer*innen eine zentrale Rolle für das Vertrauen in Zahlenwerke und damit in unsere Wirtschaft tragen.
In meiner täglichen Arbeit verbinde ich fachliche Präzision mit unternehmerischem Denken und erlebe, wie sich unser Berufsstand im Spannungsfeld zwischen Tradition, Regulierung und Innovation weiterentwickelt. Dabei arbeite ich bewusst vernetzungsorientiert, vertrauensvoll, um im Austausch mit Mandanten und Kollegen gemeinsame Lösungen erschaffen zu können. Entwicklung entsteht für mich durch konstruktives Miteinander. Neue Perspektiven und Wachstum begreife ich als Chance, unseren Berufsstand als Wirtschaftsprüfer weiter zu stärken.
Diese Entwicklung möchte ich aktiv mitgestalten. Als Kandidatin für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer sehe ich mich als Bindeglied zwischen den Generationen.
Im Austausch zwischen Erfahrung und neuen Perspektiven sehe ich kreatives Potenzial, das den Berufsstand des Wirtschaftsprüfers auch im Hinblick auf unseren beruflichen Nachwuchs fördert und neu gestaltet. Aus dem Grund richtet sich mein Blick auf die Sicherung von Nachfolge und den Fortbestand etablierter Strukturen. Es ist für mich unerlässlich, frühzeitig Brücken zu errichten und neue Wege des Übergangs offen zu gestalten.
„Innovation trifft Erfahrung“ ist für mich dabei Anspruch und Leitgedanke zugleich: Bewährtes wird erhalten und gleichzeitig eröffnet sich ein Raum für Austausch, Weiterentwicklung und neue Impulse.
Im Beirat möchte ich Perspektiven vereinen, Impulse setzen und Entwicklungen aktiv vorantreiben, damit der Berufsstand auch weiterhin in der Zukunft mit ihren Herausforderungen sicher aufgestellt ist.“
Dr. Karl Petersen
- München
- Dr. Kleeberg & Partner GmbH
- karl.petersen@crowe-kleeberg.de
Dr. Karl Petersen
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Als Kandidat einer mittelständischen WP-Gesellschaft mit langjähriger Berufserfahrung möchte ich gerne mitwirken, die Reputation unseres Berufsstands in der Öffentlichkeit zu stärken, die Ausbildung zum/zur Wirtschaftprüfer*in zu modernisieren, die Berufsaufsicht transparenter zu gestalten und das Qualitätskontrollverfahren anforderungsgerecht fortzuentwickeln.“
Robert Ranftl
- Regensburg
- wibatax audit Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- r.ranftl@wiba.tax
Robert Ranftl
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Die neue Generation von Wirtschaftsprüfern: früh qualifiziert, unternehmerisch geprägt und mit dem Anspruch, unseren Berufsstand aktiv weiterzuentwickeln.
Ich bin Robert Ranftl, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, verheiratet und in Regensburg ansässig.
Nach meinem Bachelorstudium in Regensburg, meinen Masterabschluss in Ingolstadt hat mein beruflicher Weg früh begonnen: Das Steuerberaterexamen habe ich in jungen Jahren abgelegt, bereits mit 26 Jahren wurde ich Wirtschaftsprüfer – als einer der jüngsten Wirtschaftsprüfer Deutschlands. Diese Erfahrung prägt meinen Blick bis heute: Wirtschaftsprüfung ist kein statisches Berufsfeld, sondern eines, das sich ständig weiterentwickeln muss.
Nach rund fünf Jahren bei der Big4 Gesellschaft PwC bin ich heute als Wirtschaftsprüfer und Associated Partner bei Wibatax in Regensburg tätig. Gleichzeitig arbeite ich selbstständig als Steuerberater mit Schwerpunkt in der strategischen Immobilienberatung. Ich verbinde damit die Perspektiven großer Strukturen mit unternehmerischem Denken im Mittelstand.
Besonders wichtig ist mir die Zukunft unseres Berufs. Wir müssen weiterhin junge Menschen für die Wirtschaftsprüfung begeistern und ihnen klare Perspektiven bieten. Dafür braucht es moderne Rahmenbedingungen, echte Entwicklungschancen und Vorbilder, die zeigen, was möglich ist.
In den vergangenen eineinhalb Jahren habe ich selbst ein leistungsstarkes Team aufgebaut und mit meinen Partnerkollegen neue Mandate gewonnen. Das bestätigt mich: Unser Beruf lebt von Qualität, Vertrauen und dem Mut, Verantwortung zu übernehmen.
Wirtschaftsprüfer sind gerade in Krisenzeiten unverzichtbare Ansprechpartner für Unternehmen, Märkte und Öffentlichkeit. Wir schaffen Vertrauen, sichern Qualität und übernehmen Verantwortung. Die WPK als unsere Selbstverwaltung hat die Aufgabe, die Interessen des Berufsstands zu vertreten und gleichzeitig hohe berufliche Standards zu gewährleisten.
Ich kandidiere für die Dörschell-Liste, weil ich gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen Verantwortung übernehmen und die WPK aktiv mitgestalten möchte. Ich stehe für frische Impulse, klare Positionen und echte Leidenschaft für unseren Beruf.
Ich möchte dazu beitragen, diese Rolle weiter zu stärken. Praxisnah, zukunftsorientiert und mit klarem Blick für die Herausforderungen unseres Berufs. Die Dörschell-Liste steht für Vielfalt, Erfahrung und den starken Mittelstand. Gemeinsam wollen wir die WPK weiterentwickeln und die Stimme unseres Berufsstands stärken.“
Florian Riedl
- Hamburg
- RSM Ebner Stolz
- florian.riedl@ebnerstolz.de
Florian Riedl
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Als seit vielen Jahren im Berufsexamen und als Lehrbeauftragter für den Nachwuchs engagierter Wirtschaftsprüfer, sehe ich jeden Tag tolle Menschen mit Begeisterung für unseren Beruf. Daraus erwächst die Verantwortung, auch für die Zukunft ein attraktives Berufsumfeld zu schaffen.“
Marc Sarburg
- Düsseldorf
- ADKL AG
- sarburg@adkl-msi.de
Marc Sarburg
Wirtschaftsprüfer / Rechtsanwalt / Steuerberater
„Als 51-jähriger Wirtschaftsprüfer aus dem Rheinland und Vater zweier Kinder repräsentiere ich die mittlere Generation. Ich bin Wirtschaftsprüfer im Mittelstand geworden, weil dies eine tragende Säule unserer Gesellschaft ist. Vertrauen in den Bestand auf einer soliden demokratischen Basis ist mir wichtig. Ich möchte Brücken bauen zwischen den Babyboomen und den Millennials, so dass unser Berufsstand profitiert. Ich wirke seit 20 Jahren daran mit, Menschen und Organisationen zu entwickeln.“
Marc Schmidt
- Bonn
- Flick Gocke Schaumburg Partnerschaft mbB
- marc.schmidt@fgs.de
Dipl.-Kfm
Marc Schmidt
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei Flick Gocke Schaumburg stehe ich für eine qualitativ hochwertige, unabhängige und zugleich praxisnahe Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung.
Im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer möchte ich meine Erfahrung gezielt einsetzen, um:
• die hohen Qualitäts- und Unabhängigkeitsstandards des Berufs zu sichern,
• eine praktikable und verhältnismäßige Berufsaufsicht weiterzuentwickeln,
• die Attraktivität des Berufsbildes für den Nachwuchs zu stärken und
• die Interessen kleiner, mittelgroßer und großer Praxen ausgewogen zu berücksichtigen.
Ich verstehe den Beirat als verbindendes Organ zwischen Praxis, Berufsaufsicht und Weiterentwicklung des Berufsrechts. Gerne bringe ich meine langjährige Erfahrung, mein Engagement für Qualitätssicherung und meine Überzeugung für eine starke berufsständische Selbstverwaltung in diese Aufgabe ein.“
Dirk Schulte-Uebbing
- Dortmund
- DOSU AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- dsu@dosu.de
Dipl.-Kfm.
Dirk Schulte-Uebbing
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
„Dirk Schulte-Uebbing zeichnet sich durch Wissensdurst, Offenheit für Veränderungen und neue Impulse aus.
Er spricht Dinge klar und direkt an, ohne Umschweife, und bringt seine wirtschaftspolitischen Standpunkte deutlich zum Ausdruck, bleibt dabei aber stets offen für andere Perspektiven. Dirk agiert gradlinig, verlässlich und mit spürbarer Leidenschaft – Geduld gehört jedoch nicht zu seinen hervorstechenden Eigenschaften.
Gradlinigkeit und Zuverlässigkeit des Vorstandsvorsitzenden
Den Grundstein für die DOSU AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft legte der Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater im Jahr 1996. Als geschäftsführender Gesellschafter der damaligen DOSU Treuhand GmbH Westfalen-Lippe, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, konnte er seine wichtigsten Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit und Gradlinigkeit unter Beweis stellen. Es sind Charakterzüge, die ihm auch heute noch als Vorstandsvorsitzender der DOSU AG zugutekommen.
Seine Karriere begann dabei auf dem klassischen Weg nach dem Abitur an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Dort studierte er in den Jahren von 1982 bis 1986 Wirtschaftswissenschaften. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium mit den Schwerpunkten der betrieblichen Steuerlehre, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, führte sein Weg unter anderem zur renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH in Dortmund. Dort war er – sieben Jahre – in der Wirtschaftsprüfung tätig. In dieser Zeit wurde er zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bestellt.
Ansteckende Leidenschaft für den Beruf
Er ist bereit für Neues und hat Mut zur Veränderung, so setzt er verstärkt auf die Digitalisierung und Automatisierung der betrieblichen Prozesse.
Er steckt überdies seine Mitmenschen mit der Leidenschaft für seinen Beruf an. An der Universität bei jungen Studierenden ist das gefragt. So hält er seit dem Wintersemester 2013/14 jährlich einen Gastvortrag an der Technischen Universität Dortmund. Diese Tätigkeiten sind ihm für die Fort- und Weiterbildung sowohl für den beruflichen Nachwuchs als auch für die Mitarbeitenden der Kanzlei stets sehr wichtig.
Gelebte Nachhaltigkeit
Darüber hinaus reichen seine ehrenamtlichen Verpflichtungen bis zum IDW, bei dem er seit dem Jahr 2019 Mitglied im Verwaltungsrat ist. Daneben sitzt er im Prüfungsausschuss für Steuerfachangestellte in Dortmund bei der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe.
Neben seiner selbstständigen Tätigkeit als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist der Dortmunder im Nebenerwerb Bio-Landwirt und ehrenamtliches Mitglied im Bündnis für Biodiversität Westfalen, einer Allianz, initiiert von den Industrie- und Handelskammern zu Dortmund, Arnsberg und Nord-Westfalen.“
Andreas Seidemann
- München
- Linner | Seidemann PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- a.seidemann@lswpg.de
Andreas Seidemann
Wirtschaftsprüfer
„Ich bin seit über 30 Jahren als WP/StB tätig und verstehe mich als kritischer Prüfer und als kompetenter Berater, der Leistungen in hoher Qualität, unabhängig und gewissenhaft, stets zugeschnitten auf die Anforderungen des Mandanten erbringt.
Ich bin davon überzeugt, dass das Tätigkeitsgebiet des WP in seiner gesamten Bandbreite, also nicht nur im Bereich der Prüfung, sondern auch im Bereich der Beratung, erhalten und gefördert werden muss.“
Andreas Stamm
- Gummersbach
- dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berufsausübungsgesellschaft
- andreas.stamm@dhpg.de
Dipl.-Kfm.
Andreas Stamm
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Mein Name ist Andreas Stamm. Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Gemeinsam mit meiner Frau lebe ich im Oberbergischen Land.
Nach meiner Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten habe ich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Berufsziel Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aufgenommen. Anschließend habe ich mich bewusst für eine Tätigkeit in einer mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entschieden. Bereits 1995 wechselte ich zur dhpg, wo ich seit 2004 als Senior Partner tätig bin.
Seit mehr als 30 Jahren bin ich in der Wirtschaftsprüfung beschäftigt und konnte in dieser Zeit umfassende berufliche Erfahrungen in nahezu allen klassischen und modernen Tätigkeitsfeldern unseres Berufsstands machen. Als Senior Partner der dhpg, einer mittelständischen, überregional tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, prüfe und berate ich seit vielen Jahren mittelständische und familiengeführte Unternehmen unterschiedlichster Branchen, gerne auch in einem internationalen Umfeld.
Meine langjährige Praxis umfasst neben der Abschlussprüfung auch die prüfungsnahe Beratung, Qualitätssicherungsfragen sowie steuerliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Diese thematische Breite ermöglicht mir einen ganzheitlichen Blick auf die fachlichen, organisatorischen und regulatorischen Herausforderungen der Wirtschaftsprüfung.
Ein zentrales Anliegen ist für mich die Sicherung und stetige Weiterentwicklung der Prüfungsqualität. Qualitätssicherung darf dabei nicht nur formal, sondern muss zugleich praxistauglich, risikoorientiert und nachvollziehbar ausgestaltet sein. Als potenzielles Beiratsmitglied der Wirtschaftsprüferkammer möchte ich mich dafür einsetzen, dass berufsrechtliche Vorgaben die tatsächlichen Gegebenheiten in den Praxen angemessen berücksichtigen.
Großes Potenzial sehe ich zudem im verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wirtschaftsprüfung. KI kann die Prüfungsqualität erhöhen und Effizienzgewinne ermöglichen. Vorausgesetzt, es besteht ein klarer berufsrechtlicher Rahmen, Transparenz der Verfahren und die uneingeschränkte Wahrung der beruflichen Verantwortung des Wirtschaftsprüfers.
Nicht zuletzt liegt mir die Nachwuchsförderung besonders am Herzen. Unser Berufsstand muss durch moderne Ausbildungswege, zeitgemäße Arbeitsmodelle und klare berufliche Perspektiven für junge Menschen attraktiv bleiben. Aus diesem Grund engagiere ich mich seit vielen Jahren als Dozent an der Universität Siegen.
Ich stehe für einen unabhängigen, qualitätsorientierten und zukunftsfähigen Berufsstand und möchte meine langjährige Erfahrung aktiv in die Arbeit des Beirats der Wirtschaftsprüferkammer einbringen.“
Prof. Dr. Dirk Stöppel
- Düsseldorf
- Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- dirk.stoeppel@de.gt.com
Diplom-Kaufmann
Prof. Dr. Dirk Stöppel
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Ich stehe für eine Wirtschaftsprüfung, die den Mittelstand versteht, Qualität lebt und den Berufsnachwuchs stärkt – mit praxisnaher Aus- und Fortbildung, klaren Berufsgrundsätzen und Augenmaß.
• Ich stehe für eine Wirtschaftsprüfung, die den Mittelstand versteht, Qualität lebt und Verantwortung für den Berufsnachwuchs übernimmt. Praxisnahe Aus und Fortbildung, klare Berufsgrundsätze und Augenmaß sind für mich die Grundlage eines starken Berufsstands.
• Der Berufsnachwuchs entscheidet über die Zukunft der Wirtschaftsprüfung. Deshalb engagiere ich mich für moderne Ausbildung, kontinuierliche Fortbildung und klare fachliche Orientierung – getragen von Qualität, Praxisnähe und Verantwortung.
• Für einen Beirat, der den Mittelstand stärkt, Qualität konsequent sichert und Verantwortung für Aus und Fortbildung übernimmt. Der Berufsnachwuchs braucht klare Perspektiven und verlässliche Rahmenbedingungen – dafür setze ich mich ein!
• Die Wirtschaft braucht vor allem jetzt eine Wirtschaftsprüfung, die praxisnah, qualitätsorientiert und verlässlich ist. Mein Einsatz gilt der Stärkung mittelständischer Kanzleien, der modernen Aus- und Fortbildung sowie der gezielten Förderung unseres Nachwuchses.
• Hohe Prüfungsqualität entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Standards, praxisnahe Qualitätssicherung und kontinuierliche Aus- und Fortbildung. Als Beiratsmitglied möchte ich dazu beitragen, unseren Berufsstand fachlich stark und zukunftsfest aufzustellen.“
Maximilian Wangler
- Neustadt an der Weinstraße
- WANGLER partners GmbH & Co. KG WPG StBG
- mwangler@wangler-partner.com
Dipl.-Kfm.
Maximilian Wangler
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Von Herzen ein Pfälzer, aus Freude am Einsatz für den Mandanten WP! Nach meinem BWL-Studium an der FAU Erlangen-Nürnberg, begann mein beruflicher Einstieg 2005 mit einer Mischung aus Kohl’schem Dialekt und frängisch-rollendem ,r‘ bei Deloitte in Hannover. Nachdem ich dort unter anderem auch der deutschen Sprache grundsätzlich mächtig geworden war, arbeite ich seit 2013 als WP in Neustadt an der Weinstraße und lebe verheiratet mit meiner Frau und unseren Kindern in Bad Dürkheim.
Während ich im klassischen Prüfungswesen ausgebildet und überwiegend im produzierenden Gewerbe im In- und Ausland prüferisch tätig war, verlagerte sich mein beruflicher Schwerpunkt mit der Rückkehr in meine Heimat in die (Steuer-)Beratung, insbesondere von inhabergeführten KMU sowie deren Gesellschafterfamilien. Vorbehaltsaufgaben übte ich zunächst noch regelmäßig aus. Heute stellt der Bereich Wirtschaftsprüfung nur noch ein Randbereich meiner Geschäftstätigkeit dar, gleichwohl profitiert das Beratungsgeschäft meiner Kanzlei vom fachlichen Input der Wirtschaftsprüfer.
Mit diesem Hintergrund gehöre ich zu einem Teil der Vertreter unseres Berufsstandes, der das Prüfungsgeschäft intensiv und international kennenlernen durfte und nunmehr auf dieses Geschäft überwiegend aus dem Blickwinkel des Erstellers bzw. an der Seite des zu prüfenden Mandanten blicken darf. Ein besonderes Anliegen meiner Kandidatur ist daher die Wahrung eines vielfältigen Leistungsangebots unseres Berufsstandes für unsere Mandanten. Unabhängige Abschlussprüfung und Beratung schließen sich in den Grenzen des Selbstprüfungsverbots nicht aus. Unsere fachliche Expertise als verlässliche Quelle unternehmerischer Entscheidungshilfen wird gebraucht!
Der Beruf wandelt sich kontinuierlich. Die Qualität der Ergebnisse von KI-Agenten steigt stetig und wir sind gefragt, diese neuen Werkzeuge klug und sicher einzusetzen. Davon profitieren alle Beteiligten: unsere eigenen und die Kompetenzen unserer Mitarbeiter werden erweitert, die Attraktivität unseres Berufs steigt und Bearbeitungszeiten sinken bei steigender Qualität unserer Leistungen. Beim Einsatz von KI benötigen wir regulatorische Klarheit, die uns durch Verzicht auf unnötige Einschränkungen ausreichende Freiheiten bei der Anwendung belässt und die sich gleichzeitig schnell und transparent an sich ändernde Rahmenbedingungen der technologischen Möglichkeiten einstellt.
Der für uns relevante regulatorische Rahmen wird von der WPK aktiv mitgestaltet. Ein Einsatz für diese Gestaltungsräume im Sinne möglichst vieler Kolleginnen und Kollegen bedeutet für mich, unseren Beruf attraktiv und vor dem Hintergrund verschiedenster Einflüsse unserer Zeit zukunftsfähig zu halten.“
Armin Weber
- München
- ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
- Armin.Weber@ecovis.com
Diplom Kaufmann
Armin Weber
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
„Mein Name ist Armin Weber. Den Grundstein für meinen beruflichen Weg legte ich mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Bayerische Landesbank. Im Anschluss studierte ich Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und legte zeitnah die Examina zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ab.
Heute blicke ich auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Wirtschaftsprüfung zurück. Meine Laufbahn begann in einer internationalen Prüfungsgesellschaft der damaligen „Big Five“. Schon früh wurde jedoch deutlich, dass mein Fokus dem Mittelstand gilt: seinen spezifischen Anforderungen, seiner Dynamik und seiner zentralen Rolle für unsere Wirtschaft.
Seit 2007 leite ich als Partner den Bereich Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung in der Münchner Hauptniederlassung der Ecovis Wirtschaftstreuhand GmbH. Neben der operativen Tätigkeit engagiere ich mich seit vielen Jahren intensiv in der Weiterentwicklung unseres Berufsstandes – unter anderem als Chairman der Audit Task Force und als Mitglied des Quality Boards innerhalb der Ecovis-Gruppe. Mein Anspruch ist es, hohe Qualitätsstandards mit einer pragmatischen, mittelstandsgerechten Umsetzung zu verbinden.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im internationalen Umfeld. Als Vertreter von Ecovis im „Forum of Firms“ sowie als Mitglied des FoF Audit Committee wirke ich aktiv an der Weiterentwicklung globaler Prüfungsstandards mit. Darüber hinaus bringe ich meine Erfahrung im Institut der Wirtschaftsprüfer im Arbeitskreis „Internationale Prüfungsfragen“ ein. Dort setze ich mich dafür ein, dass internationale Anforderungen praktikabel bleiben und die Perspektive des Mittelstands angemessen berücksichtigt wird.
Die Zukunft unseres Berufs hängt maßgeblich von engagiertem Nachwuchs ab. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, junge Menschen für die Wirtschaftsprüfung zu begeistern. Seit 2018 bin ich Lehrbeauftragter an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft und fördere den Dialog über die Weiterentwicklung von Berufsbild und Ausbildung.
Seit vielen Jahren setze ich mich mit Überzeugung für die Interessen des Mittelstands ein – auch im Rahmen meines Engagements für die Dörschell-Liste. Diese Perspektive möchte ich in die Arbeit des Beirats einbringen: praxisnah, international ausgerichtet und mit klarem Blick für die Herausforderungen und Chancen unseres Berufsstandes.“
Frank Weisbach
- Würzburg
- Göken, Pollak und Partner Treuhandgesellschaft mbH
- F.Weisbach@gpp-treuhand.de
Dipl.-Bw. (FH) / M. A.
Frank Weisbach
Wirtschaftsprüfer/Steuerberater
„Gebürtig 1983 in Würzburg, Bayern, habe ich nach Ausbildung zum Steuerfachangestellten in einer kleinen Steuerberatungskanzlei sowie Studium an den Hochschulen in Würzburg, University of Queensland/Australien und Pforzheim (§ 8a WPO) von 2007 bis 2013 bei EY in Stuttgart im Bereich Assurance gearbeitet und währenddessen das WP-Examen abgelegt. Anschließend wechselte ich in den Mittelstand zu Göken, Pollak & Partner nach Bremen, einer auf die öffentliche Hand, insb. die Kommunalwirtschaft, fokussierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, an der ich nun als geschäftsführender Gesellschafter seit einigen Jahren beteiligt bin und für die ich im Partnerkreis die Themen Strategie und Wissen verantworte. 2014 habe ich zur Vervollständigung das Steuerberaterexamen abgelegt. Im Jahr 2020 kehrte ich in meine Heimatstadt Würzburg zurück, in der ich unsere hiesige Niederlassung aufgebaut habe und weiterhin ausbaue. Vor allem kommunale Kunden in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zähle ich zu meinem Mandantenkreis. In meiner täglichen Arbeit beschäftige ich mich mit klassischen Jahresabschlussprüfungen nach HGB und nach kommunaler Doppik, gelegentlichen Transaktionsberatungen (inkl. Unternehmensbewertungen, Due Diligence-Untersuchungen) sowie einschlägigen Beratungsprojekten für unsere kommunale Klientel in den Bereichen Betriebswirtschaft, Finance und Compliance.
Meine Motivation als Beirat der WPK
Als jemand, dessen Vita von der Tätigkeit in unterschiedlichen Größenklassen unseres Berufsstands zeugt, trete ich für einen geeinten Berufsstand ein. Wir tun gut daran, das in der Öffentlichkeit herrschende Berufsbild zu optimieren und wieder mehr mit Attributen wie Verlässlichkeit, Vertrauen und fachlicher Exzellenz zu versehen. Insgesamt muss unser Selbstmarketing verbessert werden, andere Berufsgruppen sind uns teils weit voraus. Ein attraktives Berufsbild, das ein freiberufliches Unternehmertum und die Selbstwirksamkeit, die man in diesem Beruf erreichen kann, in den Vordergrund stellt, ist zudem für die Nachwuchsgewinnung unerlässlich. Überbordende Bürokratie und eine Regulierung „über das Gros der im Mittelstand tätigen Wirtschaftsprüfer hinweg“ und lehne ich ab. Zusammen mit den Berufskolleginnen und -kollegen von der Dörschell-Liste möchte ich daher pragmatische und zukunftsgerichtete Berufspolitik machen, damit der WP-Beruf moderner wird und mit Freude praktizierbar bleibt.“
Christian Weyers
- Düsseldorf
- Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- christian.weyers@nexia.de
Dipl.-Kfm.
Christian Weyers
Wirtschaftsprüfer
„Seit mehr als 26 Jahren bin ich in der Wirtschaftsprüfung tätig. Meine berufliche Laufbahn begann ich bei einer Big‑4‑Gesellschaft. Heute bin ich Partner der Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und seit vielen Jahren im mittelständisch geprägten Prüfungsumfeld aktiv.
Ich habe die Entwicklung unseres Berufsstands aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt – von der international strukturierten Großprüfung bis hin zur verantwortlichen Partnerrolle in einer mittelständischen Prüfungsgesellschaft. Diese Erfahrungen prägen mein Verständnis für die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen innerhalb der Wirtschaftsprüfung.
Unser Berufsstand steht vor erheblichen Herausforderungen: Nachwuchsmangel, steigende regulatorische Anforderungen und der tiefgreifende Wandel durch Digitalisierung verändern unsere tägliche Arbeit spürbar. Gleichzeitig bieten diese Entwicklungen die Chance, den Beruf moderner, effizienter und für junge Menschen attraktiver zu gestalten.
Als Mitglied des Beirats der Wirtschaftsprüferkammer möchte ich mich insbesondere für die folgenden Themen einsetzen.
Zum einen für die Steigerung der Attraktivität des Berufsstands, insbesondere für Studierende und Berufseinsteiger. Hierzu zählen aus meiner Sicht eine realistische Darstellung des Berufsbildes, zeitgemäße Karrierewege sowie moderne Arbeitsmodelle.
Zum zweiten liegt mir die praxisnahe Digitalisierung der Wirtschaftsprüfung am Herzen – nicht als Selbstzweck, sondern als Unterstützung für Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit, insbesondere auch im Mittelstand.
Darüber hinaus halte ich die verantwortungsvolle Verbindung von Prüfung und Beratung aus einer Hand für einen wichtigen Erfolgsfaktor: Sie stärkt das Verständnis für Mandanten und erhöht die Relevanz unserer Arbeit, gerade im mittelständischen Umfeld.
Die Wirtschaftsprüferkammer sollte die Vielfalt unseres Berufsstands widerspiegeln und aktiv Impulse für seine Weiterentwicklung setzen. Mit meiner Erfahrung aus der Praxis möchte ich hierzu einen konstruktiven Beitrag leisten.
Für eine zukunftsfähige, praxisnahe und moderne Wirtschaftsprüferkammer.“
Jutta Wilkens
- Hamburg
- Counsel Treuhand GmbH
- jutta.wilkens@counsel.de
Diplom-Betriebswirtin (FH)
Jutta Wilkens
Steuerberaterin / Wirtschaftsprüferin
„Für die Beiratsarbeit in der WPK ist es mir ein besonderes Anliegen, die herausragenden Merkmale unseres Berufsstandes – Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und höchste Qualität – zu bewahren und den Nachwuchs im WP-Bereich aktiv mitzunehmen. Sich dabei den laufenden Herausforderungen zu stellen, menschlich, technisch und für den Mittelstand, das ist mein Ziel im Beirat.
Seit 20 Jahren bin ich der Beratung und Prüfung in einer mittelständischen Gesellschaft treu und begeistere mich immer wieder für die Chancen und Möglichkeiten, die unser Berufsstand bietet. Weiterentwicklung war schon immer mein Fokus und ist es bis heute. Die Dörschell-Liste vertritt die für den Mittelstand relevanten Themen realistisch, mit klarem Blick und offenem Visier: Nachwuchs, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Vielfalt. Meine Erfahrung und Expertise möchte ich gerne aktiv nutzen zur zielgerichteten Umsetzung dieser Themen, für die Sicherung einer starken und verlässlichen Kammer“